Es war einmal ein Mann namens Boyd Coddington, der eine Leidenschaft für das Design einzigartiger Hot Rods hatte. 1968 zog er nach Kalifornien und begann tagsüber Hot Rods zu bauen, während er nachts als Maschinist in Disneyland arbeitete. Seine Fähigkeiten und innovativen Ideen brachten ihm bald Anerkennung ein, und 1977 eröffnete er in Stanton, Kalifornien, sein eigenes Geschäft, Hot Rods by Boyd.
Boyds Stil war in Kalifornien beliebt, und viele seiner Kunden kamen nicht nur wegen Reparaturen zu ihm, sondern auch wegen seiner einzigartigen Ideen zur Verbesserung ihrer Autos. Boyds Stil war klar und elegant und verband die alte Schule mit dem, was als “Boyd-Look” bekannt wurde. Er war bekannt für seine maßgefertigten Leichtmetallräder, die er aus massiven Aluminiumknüppeln herstellte.
Eines Tages traf Boyd einen Fotografen, der ihm einige seiner Arbeiten zeigte. Boyd war beeindruckt und mochte die Arbeit des Fotografen so sehr, dass er ihn unter seine Fittiche nahm. Er fuhr seine Autos unter der Leitung von Chip Foose zu den Standorten des Fotografen, so dass der Fotograf Boyd und Chip Foose kennen lernte. Boyds enormes Talent bei der Gestaltung von Hot Rods half dem Fotografen, das Geschäft mit den Custom Cars zu verstehen.
Boyds Kreationen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter sieben Mal der Grand National Roadster Show’s “America’s Most Beautiful Roadster” Award, zwei Mal der Daimler-Chrysler Design Excellence Award, und er wurde in viele Ruhmeshallen aufgenommen, darunter die SEMA Hall of Fame, die Route 66 Hall of Fame und die National Rod & Custom Museum Hall of Fame.
Boyds Leidenschaft für das Design von Hot Rods hielt bis zu seinem Tod im Jahr 2008 an. Sein letztes Projekt, WhattheHaye, wurde Berichten zufolge in seiner Werkstatt fertiggestellt, während er im Krankenhaus lag. Es war der letzte vollständig von Hand gefertigte Hot Rod mit Metallkarosserie, der Boyd Coddingtons Garage verließ, und der Wagen wird von einem Echtheitszertifikat von Jo Coddington, Boyds Witwe, begleitet werden.
Boyds Vermächtnis lebt weiter, und seine einzigartigen Ideen und Entwürfe inspirieren Autoenthusiasten und Hot-Rod-Designer bis zum heutigen Tag. Der Fotograf, der Boyd getroffen hat, ist dankbar für die Gelegenheit, ihn kennengelernt und sein erstaunliches Talent aus erster Hand erlebt zu haben.